von Rebecca Gegner

Einer der liebsten Energielieferanten in meiner Mama-Küche ist der Kürbis – vor allem der leicht zuzubereitenden Hokkaido! Sobald es draußen kühler wird und sich die ersten Regenwolken am Himmel einnisten, wird es bei uns drinnen kuschelig. Was bei manch einem Unbehagen auslösen mag, initiiert bei mir Vorfreude … Freude auf kindliche Kreativität, auf exklusive Familienzeit und auf geschmackliche Vielfalt.

Der Kürbis punktet für unseren Familienalltag als Fruchtgemüse aus drei Gründen:

1. Kaum ein Nährstofflieferant bietet bei einer derartigen geringen Kilokalorienzahl (ca. 24 Kcal) auf 100 g soviel Nährstoffe und zugleich leckeren Geschmack. Neben dem gesundheitstärkenden Vitamin C enthält er zugleich viel Beta-Carotin. Für alle Mamas unter euch, die vor allem nach schlaflosen Nächten und nervenaufreibenden, grenzentestenden Entwicklungsphasen der Kinder unreine Haut haben, ein nicht zu unterschätzender Vitalstoff.

2. In der Küche ist unserer Kochkunst keine Grenze gesetzt. Angefangen von der klassischen Kürbis-Suppe mit Ingwer, Kartoffeln, Chilli und Curry (natürlich vielfältig erweiterbar) bis hin zu einer würzigen Gemüse-Pfanne aus gedünsteten, knackigen Zutaten oder frischem Brotauftstrich aus Kichererbsen, Honig und Kürbis. Alles inspiriert durch die Idee, viel Abwechslung in eine ausgewogenen Ernährung für uns Mamas und unsere Familie zu bringen.

3. Dieses Gemüse ermöglicht die Förderung der feinmotorischen und künstlerischen Entwicklung unserer Kinder. Welches Kind verpasst schon gerne die Halloween-Zeit und möchte sich nicht an der dekorativen Gestaltung beteiligen? Ich liebe diese Familienzeit, in welcher die Kids zunächst selbst die Motive ihrer Schnitzereien entwickeln, je nach Entwicklungsphase selbst aufmalen und schließlich ausschnitzen. Mit viel Sauerei, körperlichem Einsatz – weil wieder irgendein Messer nicht scharf genug ist – und viel Gelächter kombiniert bleiben uns die Kürbis-Schnitz-Nachmittage mit Freunden und Familie immer lange in Erinnerung. Und lassen uns reifen, belehren uns Erwachsener geduldig zu bleiben, auch wenn manch symmetrisch berechnete Form letztendlich irgendwie anders aussieht und dies auch völlig irrelevant erscheint, weil das stolze Strahlen Deiner Kinder über allem anderen strahlt. Sogar über dem nächtlichen Lichtschein der selbstgemachten Dekoration für das eigenen Familienheim.

Auch wenn das Suppen-Rezepte von Oma – mit Speck und Brotstückchen – für einige unserer Familienmitglieder noch immer auf den Tisch gehört, bevorzuge ich persönlich das klassische Grundrezept, bei welchem ich nach Belieben meinen Stoffwechsel durch hinzugefügte Schärfe mittels frischer Chilli-Schoten oder feinen Ingwer-Stückchen anregen kann. Denn auch in der nass-kalten Jahreszeit gehört eine ausgewogene Ernährung, durch welche ich mich mit genügenden Nährstoffen versorge, zu meinen Prioritäten eines spannenden Mama-Lebens.

Abschließend sei noch erwähnt, was ich derzeit am höchsten feiere … die dem Inneren des Kürbis entnommenen Kürbiskerne sind in so vieler Hinsicht eine Bereicherung für meine Mama-Küche. Getrocknet und im Backofen geröstet könnt ihr sie als Topping für euren Salat oder – wie ich es gerade liebe – als Snack genießen. Sie erfüllen in jeglicher Hinsicht die Anforderungen, die für eine gesunde Zwischenmahlzeit in meinem Mama-Leben gelten. Mehr zu diesen Bedingungen, die für einen gesunden Snack gelten, erfährst Du in meinem neusten Werk „Der richtige Snack“ (= hier klicken).

Viele genussvolle Mama-Kinder-Stunden und saftigen Kürbis-Genuss wünsche ich Dir für die diesjährige Herbst-Zeit!!!